Sanierungsexpertin Dr. Nicole Essiger-Munk, Politikwissenschaftlerin
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Bankenmetropole Dubai
   
 
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Zwischenstation auf dem Weg zur (arabischen) Ölwährung?

 
Luftfahrt-Drehscheibe im Mittleren Osten

Die Verkehrsströme der Luftfahrt werden zusehends über den Mittleren Osten geleitet. Mit den expandierenden Flughäfen von Dubai, Abu Dhabi und Doha hat sich der Mittlere Osten zu einer gewaltigen Luftfahrt-Drehscheibe entwickelt.






Der Dubai International Airport ist der modernste Flughafen der Welt. Er ist für Millionen von Transit-Reisenden die Drehscheibe nach Asien und andere Ziele weltweit. 
  Dubai_International_Airport_Drehscheibe_nach_Asien 



Seit 1980 hat sich das Aufkommen allein am Dubai International Airport um 200 Prozent auf 21,7 Millionen Passagiere im Jahr 2004 vervielfacht. 2005 werden 25 Millionen Passagiere mit 107 Fluglinien und von weltweit 160 Zielen kommend in Dubai landen. Bereits 2010 sollen 60 Millionen und 2020 gar 120 - 130 Millionen Passagiere über diese Drehscheibe reisen.

Dubai_International_Airport_Heimatstation_A380_Airbus    Der Dubai International Airport hat inzwischen seine Kapazitätsgrenze erreicht. Der Flughafen wird derzeit erweitert und wird später Station für 51 A380 Super-Airbusse sein. Zum Abschluß der Erweiterung stehen 23 speziell Gates und das weltweit größte Wartungszentrum für den A380 zur Verfügung. 


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Superlative wohin das Auge blickt

Schon bei der Fahrt über die sechsspurige Stadtautobahn vom Dubai International Airport Richtung Osten wird deutlich, dass hier ein prächtiges und brummendes Wirtschaftswunder herrscht.


Sheikh_Zayed_Road_Prachtstrasse_Dubais_weltweit_einzigartige_Kombination_von_Baustilen.


     
  Die Sheikh Zayed Road ist die Prachtstrasse Dubais und gleichzeitig Verbindungsstrecke zwischen Dubai und Abu Dhabi. Verschiedenartige Hochhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft, gesäumt von gepflegten Grünstreifen, bilden eine weltweit einzigartige Kombination von Baustilen.


Der Namensgeber Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan, regierte die Vereinigten Arabischen Emirate über 30 Jahre lang.
 Sheikh_Zayed_Bin_Sultan_Al_Nahyan_regierte_die_Vereinigten_Arabischen_Emirate_bis_2004

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Bau- und Tourismusprojekte der Superlative, wie palmenförmige Inseln vor der Küste und das im Bau befindliche weltgrößte Hochhaus „Burj Dubai“ sind nur die Sahnehäubchen. Die Baustellenlandschaft erstreckt sich kilometerweit entlang der Küste des Emirates.

Burj_Dubai_Downtown_hoechstes_Gebaeude_Vereinigte_Arabische_Emirate    An der Sheikh Zayed Road wird derzeit der höchste Wolkenkratzer der Welt, der Burj Dubai gebaut.
Der bis zu 800m hohe Turm bildet das Zentrum des Burj Dubai District in der neuen Downtown von Dubai.
Die Fertigstellung ist für 2008 geplant. Die Vereinigten Arabischen Emirate werden mit der Fertigstellung alle Wolkenkratzer-Rekorde brechen. 

 

Historische Handels-Drehscheibe mit neuen Freihandelszonen

Grundlage des Wohlstands ist Steuerfreiheit.


Die Bürger Dubais wurden von der Familie Maktoum klug regiert und sind in knapp 30 Jahren reich geworden. Kluge Zoll- und Handelsgesetze haben den Handel noch vor dem Erdöl und Tourismus an die Spitze des Staatseinkommens katapultiert.
















Die Sheikh Zayed Road in Dubai anno 1990 
   

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Der Regent Sheikh Maktoum Bin Rashid Al Maktoum kann den Staatshaushalt ohne finanzielle Gegenleistungen in Form von Steuern oder Abgaben sichern.

    Das Burj Al Arab ist nicht nur das höchste Hotel der Welt, sondern gilt auch als das Wahrzeichen von Dubai.

Das erste 7-Sterne-Hotel der Welt bietet aus der Sky View Bar im 27. Stock einen herrlichen Panoramablick auf Dubai, den Arabischen Golf und die Palmeninsel „The Palm Island“.


Die VAE und insbesondere das Emirat Dubai haben in vergangenen Jahren enorm an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Viele Firmen nutzen Dubai um Zugang zum gesamten mittelöstlichen Raum und in die Wachstumsmärkte von Indien und China zu bekommen. Die wirtschaftliche Öffnung und Liberalisierung liegt in der Tatsache begründet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) über die drittgrößten Ölreserven der Welt verfügen und die Erträge diversifiziert investieren.
















Die Palmeninsel „The Palm Deira“.

   

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Kapital-Drehscheibe der Zukunft

Dubai wird Big Player in der internationalen Finanzszene


Mit der neuen Börse von Dubai wird derzeit die „Wall Street des Nahen Ostens“ in Rekordzeit errichtet. Zwischen Frankfurt und Singapur gelegen, ist in der Freihandelszone Dubai International Financial Center (DIFC) binnen 18 Monaten eine eigene Aufsicht und Gerichtsbarkeit entstanden. Mit der Börse Dubai International Financial Exchange (DIFX) wird Dubai in der ersten Liga internationaler Handelsplätze mitspielen.


Dubai_International_Finance_Centre_DIFC_Finanzstadt_Dubai_International_Financial_Exchange_DIFX    Das Dubai International Finance Centre (DIFC) bildet den Mittelpunkt eines modernen Geschäftsviertels das auf einem riesigen Areal entlang der Sheikh Zayed Road entsteht.

In dieser Finanzstadt entsteht die neue Börse Dubai International Financial Exchange (DIFX).

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Neue Börse in Dubai eröffnet am 26. September 2005

Weltweite Kapitalströme werden nach Dubai gelenkt

Wo heute noch Baucontainer stehen, werden zum Handelsstart am 26. September die ersten Aktien an der neuen Börse von Dubai gehandelt. Dabei wird die DIFX schon vor ihrem Start einen Quantensprung vollziehen. Die Börsen-Generation des Parkett- und Präsenzhandels wird sie komplett überspringen. In Dubai wird der Wertpapierhandel direkt auf einer elektronischen Handelsplattform gestartet. Enorme Kapitalströme und Transaktionsvolumen werden erwartet, die weltweit beste Technik sowie Know How sind den Scheichs gerade gut genug.








Das markante
Eingangsportal der neuen Finanzdrehscheibe des Nahen Ostens ähnelt dem Pariser Triumphbogen. Es wurde vom US-Architekt Gensler nach der architektonischen Vision von Scheich Mohammad gestaltet.
 

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Kapitalzentralisierung als Machtinstrument

Mit dem Handel haben die Emirate schon früh ihr Wirtschaftswunder begründet und die arabischen „Macher“ lieben den Profit. Mittelfristig werden Frankfurt, London, New York und Tokio als Finanzplätze ernsthafte Konkurrenz bekommen. Angesichts der bereits erfolgten Kapitalzentralisierung durch die Gründung des DIFC werden die alten Finanzplätze zwangsläufig an Bedeutung verlieren.


Bur_Dubai_Souk_Deira_Souk_arabische_Marktviertel_preiswert_Einkaufen   




Die arabischen Marktviertel (Souks)
verzaubern jeden Besucher. Der Bur Dubai Souk und Deira Souk bieten in den engen und verwinkelten Gassen ein breites Warensortiment an und sind der Inbegriff für preiswertes Einkaufen.









In
Deira befindet sich der Goldsouk mit rund 300 Juweliergeschäften. Nirgendwo auf der Welt ist Gold günstiger als in Dubai. Auswahl und Qualität genügen höchsten Ansprüchen.
  Deira_Goldsouk_Dubai_Nirgendwo_auf_der_Welt_ist_Gold_preiswerter 

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Die „Wall Street des Nahen Ostens“ wird die Lücke im weltumspannenden Börsenhandel schließen und die Lokalbörsen von Dubai und Abu Dhabi ablösen.


Scheich_Mohammed_bin_Rashid_Al_Maktoum_Kronprinz_von_Dubai_und_Verteidigungsminister   













Seine Hoheit General Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, Kronprinz von Dubai und Verteidigungsminister.


Eines seiner bekanntesten Zitate: „Wir wollen Geschichte schreiben und unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir dürfen nicht warten, bis die Zukunft uns einholt.“


Der Ideengeber ist seine Majestät General Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Kronprinz von Dubai. Bereits seit Jahren investiert er in Wirtschafts- und Freihandelszonen für Medien, Biotechnologie und Forschung. Das Vorhaben „Finanzplatz Dubai“ trägt seine Handschrift und wird die bereits realisierten Visionen in deren wirtschaftlicher Bedeutung überstrahlen. Dem Emirat Dubai gelang es bisher mit all seinen Investitionsvorhaben weltweit Spitzenpositionen zu besetzen.

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Aus- und Weiterbildungszentrum "Knowledge Village" als Teil der Freihandelszone "Technology, Electronic Commerce and Media Free Zone" (TECOM). "Dubai Internet City" und "Dubai Media City" haben hier ebenfalls Ihren Sitz. 
   Knowledge_Village_Freihandelszone_TECOM_Dubai_Internet_City_Dubai_Media_City


 
Anlagechancen für Ausländische Anleger

Bisher wurden von den Golfstaaten und ihren wohlhabenden Bürgern die Erträge aus den Öl- und Handelsgeschäften im Ausland angelegt. Ein Hauptziel der Börse ist es, den Großteil der geschätzten 1.000 Mrd. liquiden Mittel in der Region zu halten.


   
Dubai
will die Sport-Hauptstadt des Mittleren Ostens werden. Es werden deshalb u.a. vier Sportstadien für die Dubai Sports City enstehen. Die Stadien für Kricket, Rugby und Fußball, Leichtathletik und Hockey werden neben einer Arena auf ca. 4,6 Millionen Quadratmetern entstehen.  

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Auch für Ausländer verheißen die schnell wachsenden Branchen Tourismus und Medien, neben den Industriewerten und der „Ölstory“, gute Anlagechancen. Große Infrastrukturprojekte und in der Region anstehende Privatisierungen locken als lukrative Investitionsziele. Allein in den sechs Staaten des Golfkooperationsrates Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman werden noch im letzten Quartal 2005 Börsengänge von mindestens 10 Mrd. $ erwartet.


Die geschlossene Arena wird für 10.000 Zuschauer Platz bieten und neben Sportveranstaltungen auch Konzerte und andere Großveranstaltungen beherbergen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate möchten sich als Ausrichter für die 17ten Asienspiele im Jahr 2014 empfehlen. 
  Geschlossene_Dubai_Arena_Sportveranstaltungen_Konzerte_Grossveranstaltungen 



Vernetzung mit den Wachstumsmärkten China und Indien


Die Rahmenbedingungen der neuen Handelsplattform in Dubai orientieren sich am angelsächsischen Vorbild. Sie werden unabhängig vom Einfluß der emiratischen Behörden den deutschen Investor genauso ansprechen müssen, wie die Marktteilnehmer aus den aufstrebenden Märkten in China, Indien und Russland.

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Deutsches Know How maßgeblich beteiligt


Mit der Realisierung der neuen Börse, samt elektronischer Handelsplattform, wurde der Deutsche Steffen Schubert betraut. Der ehemalige Chef der Münchner Börse und der europäischen Wachstumsbörse Easdaq leitet ein Team von Fachleuten aus insgesamt 16 Ländern.

In einer eigens dafür gegründeten Akademie werden derzeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse in Frankfurt die Börsenkandidaten, Händler und Investmentbanken mit den Regeln von DIFC und DIFX vertraut gemacht.

 
Internationalste Börse und neues Kapitalzentrum entsteht

Die DIFX soll sich als die mit Abstand internationalste Börse der Welt etablieren. Mittelfristig, so der Plan, sollen weniger als 10% der gelisteten Unternehmen aus den Emiraten kommen. Dubai möchte die führende Kapital-Drehscheibe für arabische und internationale Kapitalströme werden.

Dieses Ziel scheint angesichts des existierenden weltweiten Beteiligungsnetzes der Emiratis mehr als nur eine weitere logische Konsequenz zu sein. Bekanntlich finden sich DAX-und Weltunternehmen wie Daimler-Chrysler im Beteiligungsportfolio der Scheichs. Diese überlassen nichts dem Zufall und verfolgen ihre Investitionen mit strategischem Weitblick.
 
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Währungsraum nach dem Vorbild der Eurozone

Vision: Wird der Dollar zum Auslaufmodell im weltweiten Ölhandel gemacht?


Werden die Strategen aus den Emiraten den Entschluss fassen, sich vom Dollar als Handelswährung für Ihre Ölgeschäfte zu trennen und den Wertschöpfungskreis schließen?

 Arabische_Waehrung
 

Mehrheitsbeschlüsse zur Einführung einer arabischen Einheitswährung durch die OPEC könnten nur eine Frage der Zeit sein.

Alle Öl-Verbraucher-Länder wären gezwungen Währungsreserven in der neuen Währung vorzuhalten.

Da die VAE in der OPEC eine Führungsrolle haben, könnten die weitsichtigen Scheichs die treibende Kraft der neuen Währung sein.
 








Sheikh Rashid bin Saeed Al Maktoum
– Der Vater von Dubai. Er herrschte von 1958 bis 1990. Er erkannte die Vorteile einer Vereinigung der einzelnen Emirate am Golf zu einer Nation.

Im Jahr 1971 schlossen sich die Emirate Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm Al Quwain, Fujairah und Ras Al Khaimah zur Föderation der Vereinigten Arabischen Emirate zusammen.


Es entstand ein souveräner Staat, mit einer Fläche von 83.600 qkm
   Sheikh_Rashid_bin_Saeed_Al_Maktoum_Vater_von_Dubai.


Ist die neue Börse nur der erste Schritt auf dem Weg zur weiteren Kapitalzentralisierung im Mittleren Osten? Will man sich dieses profitable Geschäft mit der Ölwährung entgehen lassen?

Einem „Strategen und Macher“ wie Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum wäre auch die Verwirklichung dieser Vision zuzutrauen.


Lesen Sie mehr über die früheren Studien- und Forschungsaufenthalte von Dr. Nicole Essiger - Munk in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


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